6 Mitarbeitende
6.1 Personalaufwand
| In Mio. CHF | 2025 | 2024 | ||
|---|---|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 3 579 | 3 664 | ||
| Sozialversicherungsaufwand | 507 | 482 | ||
| Aufwand leistungsorientierte Pläne | 59 | 48 | ||
| Aufwand beitragsorientierte Pläne | 92 | 92 | ||
| Aktienbasierte Vergütung | 34 | 23 | ||
| Übrige Personalnebenkosten | 79 | 83 | ||
| Total Personalaufwand | 4 350 | 4 392 | ||
| Anzahl Mitarbeitende | 67 381 | 69 326 |
Die Vorjahreszahlen wurden angepasst, um eine Umgliederung zwischen den Positionen Löhne und Gehälter und Sozialversicherungsaufwand zu berücksichtigen. Die Umgliederung hatte keinen Einfluss auf den Total Personalaufwand.
6.2 Personalvorsorge
Beitragsorientierte Pläne
Beiträge werden an öffentlich oder privat verwaltete Vorsorgepläne auf gesetzlicher, vertraglicher oder freiwilliger Basis geleistet. Der Konzern hat über die Zahlung der Beiträge hinaus keine weiteren Zahlungsverpflichtungen. Die Beiträge werden als Personalaufwand erfasst. Es werden keine Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten in der Konzernbilanz angesetzt.
Leistungsorientierte Pläne
Leistungsorientierte Pläne sind durch Vermögenswerte in rechtlich eigenständigen Einheiten gedeckt oder werden direkt durch den Konzern finanziert. Der Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung, der sogenannten Defined Benefit Obligation (DBO), und der Fair Value des Planvermögens werden pro Plan als Nettovorsorgeverpflichtung oder als Nettovorsorgevermögen in der Bilanz erfasst. Die leistungsorientierte Vorsorgeverpflichtung wird jährlich von unabhängigen Experten mittels der Projected-Unit-Credit-Methode bestimmt. Das Planvermögen ist vor dem Zugriff der Gläubiger des Konzerns geschützt.
Der Vorsorgeaufwand umfasst den Dienstzeitaufwand, den Nettozinsaufwand und die Neubewertung der Personalvorsorge. Der Dienstzeitaufwand wird im Personalaufwand erfasst, der Nettozinsaufwand wird im Finanzaufwand erfasst und die Gewinne und Verluste aus der versicherungsmathematischen Bewertung werden im übrigen Gesamtergebnis erfasst.
Die grössten leistungsorientierten Vorsorgepläne des Konzerns bestehen in der Schweiz und den USA. Zusammen machen diese Pläne 90% der gesamten leistungsorientierten Vorsorgeverpflichtung sowie 97% des Planvermögens des Konzerns aus (Vorjahr: 90% und 97%). Weitere Informationen zu den beiden Plänen sind nachstehend dargestellt:
| 2025 | 2024 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| In Mio. CHF | Schweiz | USA | Schweiz | USA | ||||
| Fair Value des Planvermögens | 2 557 | 70 | 2 505 | 101 | ||||
| Asset Ceiling | –422 | –304 | ||||||
| Leistungsorientierte Vorsorgeverpflichtung | 2 113 | 108 | 2 179 | 144 | ||||
| Nettovorsorgevermögen/-vorsorgeverpflichtung | 22 | –38 | 22 | –43 | ||||
Im Berichtsjahr wurden die geringeren Erträge aus dem Planvermögen durch einen höheren für die Bewertung der Vorsorgeverpflichtung verwendeten Diskontsatz kompensiert. Infolgedessen erhöhte sich die Vermögensbegrenzung, das sogenannte Asset Ceiling, im Schweizer Vorsorgeplan. Das Nettovorsorgevermögen in Höhe der Arbeitgeberbeitragsreserven beträgt unverändert CHF 22 Mio. (Vorjahr: CHF 22 Mio.). Die Auswirkung der Änderung des Asset Ceiling im Umfang von CHF –115 Mio. wird im OCI erfasst (Vorjahr: CHF –4 Mio.).
Nicht fondsfinanzierte Vorsorgepläne bestehen im Wesentlichen in Österreich, Frankreich, Deutschland und den USA.
Vorsorgeplan Schweiz
Vorsorgeeinrichtungen werden durch das Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) geregelt. Dieses sieht vor, dass Vorsorgeeinrichtungen von unabhängigen, rechtlich eigenständigen Einheiten verwaltet werden und sich das oberste Führungsorgan der Vorsorgeeinrichtung, der Stiftungsrat, paritätisch aus Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern zusammensetzt. Planteilnehmende sind gegen die wirtschaftlichen Folgen von Alter, Invalidität und Tod versichert.
Die Versicherungsleistungen sind in einem Reglement festgelegt, wobei das BVG Mindestleistungen vorschreibt. Der definitive Deckungsgrad gemäss BVG für das Berichtsjahr liegt im ersten Quartal des Folgejahres vor. Der Deckungsgrad beträgt per 31. Dezember 2025 gemäss Schätzung 124% (Vorjahresschätzung: 124%, effektiv: 125%). Versicherungsmathematische Gutachten werden jährlich in Übereinstimmung mit den BVG-Bestimmungen erstellt.
Die Schindler-Pensionskasse hat die Rechtsform einer Stiftung. Alle versicherungsmathematischen Risiken werden durch die Stiftung getragen. Diese teilen sich in demografische und finanzielle Risiken auf und werden durch den Stiftungsrat regelmässig beurteilt. Die demografischen Risiken umfassen die Lebenserwartung, während die finanziellen Risiken die Diskontsätze, die Lohnentwicklung und die Rendite des Planvermögens umfassen. Der Stiftungsrat legt die Anlagestrategie der Pensionskasse unter Berücksichtigung einer langfristig anzustrebenden Vermögensstruktur fest. Das Ziel ist es, eine mittel- und langfristige Kongruenz zwischen Planvermögen und Vorsorgeverpflichtung zu erzielen.
Vorsorgeplan USA
Der Schindler-Elevator-Corporation-Vorsorgeplan unterliegt den Bestimmungen des Employee Retirement Income Security Act 1974 (ERISA), welcher Mindeststandards wie die Mindestdeckung des Plans definiert. Planteilnehmende sind gegen die wirtschaftlichen Folgen von Alter, Invalidität und Tod versichert. Die Beiträge an die Vorsorgeeinrichtung werden vollständig von der Schindler Elevator Corporation beglichen. Die Vorsorgeansprüche sind im Wesentlichen bei der staatlichen Pension Benefit Guaranty Corporation versichert. Der endgültige Deckungsgrad für das aktuelle Berichtsjahr wird im zweiten Quartal des Folgejahres ermittelt. Der Deckungsgrad beträgt per 31. Dezember 2025 gemäss Schätzung 80% (Vorjahresschätzung: 83%, effektiv: 83%). Versicherungsmathematische Gutachten werden jährlich in Übereinstimmung mit den ERISA-Bestimmungen erstellt.
Die inhaltliche Gestaltung des Plans sowie dessen Aufsicht obliegen dem Benefits Committee (BC). Dieses setzt sich aus Mitarbeitenden der Schindler Elevator Corporation zusammen, wovon die meisten der Geschäftsleitung angehören. Die Vermögenswerte sind in einer rechtlich eigenständigen Einheit ausgelagert. Seit 2018 werden den aktiven Planteilnehmenden keine weiteren Vorsorgeleistungen mehr gewährt und der Plan ist eingefroren. Stattdessen wird die Altersvorsorge der Mitarbeitenden über einen beitragsorientierten Vorsorgeplan nach dem Internal Revenue Code 401(k) bereitgestellt.
Veränderung der leistungsorientierten Vorsorgeverpflichtung
| 2025 | 2024 | |||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| In Mio. CHF | Leistungs-orientierte Vorsorge-verpflichtung | Fair Value des Planvermögens | Asset Ceiling | Nettovorsorgeverpflichtung | Leistungs-orientierte Vorsorge-verpflichtung | Fair Value des Planvermögens | Asset Ceiling | Nettovorsorgeverpflichtung | ||||||||
| 1. Januar | –2 570 | 2 683 | –304 | –191 | –2 440 | 2 554 | –296 | –182 | ||||||||
| davon fondsfinanzierte Vorsorgepläne | –2 382 | 2 683 | –304 | –3 | –2 265 | 2 554 | –296 | –7 | ||||||||
| davon nicht fondsfinanzierte Vorsorgepläne | –188 | –188 | –175 | –175 | ||||||||||||
| Dienstzeitaufwand | ||||||||||||||||
| Laufender Dienstzeitaufwand | –56 | –56 | –48 | –48 | ||||||||||||
| Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand | –3 | –3 | – | – | ||||||||||||
| Nettozinsaufwand Personalvorsorge | –37 | 32 | –3 | –8 | –43 | 39 | –4 | –8 | ||||||||
| Total in der Erfolgsrechnung erfasst | –96 | 32 | –3 | –67 | –91 | 39 | –4 | –56 | ||||||||
| Versicherungsmathematische Gewinne (+) / Verluste (–) | ||||||||||||||||
| Änderungen demografische Annahmen | – | – | –1 | –1 | ||||||||||||
| Änderungen finanzielle Annahmen | 79 | 79 | –84 | –84 | ||||||||||||
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | –59 | –59 | –47 | –47 | ||||||||||||
| Ertrag aus Planvermögen (ohne Zinsertrag) | 86 | 86 | 129 | 129 | ||||||||||||
| Anpassung aus Asset Ceiling | –115 | –115 | –4 | –4 | ||||||||||||
| Total im übrigen Gesamtergebnis erfasste Neubewertungen | 20 | 86 | –115 | –9 | –132 | 129 | –4 | –7 | ||||||||
| Umrechnungsdifferenzen | 30 | –20 | 10 | –14 | 12 | –2 | ||||||||||
| Total im übrigen Gesamtergebnis erfasst | 50 | 66 | –115 | 1 | –146 | 141 | –4 | –9 | ||||||||
| Arbeitnehmerbeiträge | –45 | 45 | – | –46 | 46 | – | ||||||||||
| Arbeitgeberbeiträge | 50 | 50 | 51 | 51 | ||||||||||||
| Bezahlte Vorsorgeleistungen | 177 | –158 | 19 | 154 | –148 | 6 | ||||||||||
| Abgeltungen | 16 | –16 | – | |||||||||||||
| Unternehmenszusammenschlüsse | – | – | – | –1 | – | –1 | ||||||||||
| Veräusserung von Konzerngesellschaften | 6 | 6 | ||||||||||||||
| Total Beiträge und übrige Einflüsse | 154 | –79 | 75 | 107 | –51 | 56 | ||||||||||
| 31. Dezember | –2 462 | 2 702 | –422 | –182 | –2 570 | 2 683 | –304 | –191 | ||||||||
| davon fondsfinanzierte Vorsorgepläne | –2 281 | 2 702 | –422 | –1 | –2 382 | 2 683 | –304 | –3 | ||||||||
| davon nicht fondsfinanzierte Vorsorgepläne | –181 | –181 | –188 | –188 | ||||||||||||
| Barwert übrige Leistungen an Arbeitnehmer | –24 | –26 | ||||||||||||||
| Total | –206 | –217 | ||||||||||||||
| davon Vorsorgevermögen | 25 | 25 | ||||||||||||||
| davon Vorsorgeverpflichtung | –231 | –242 | ||||||||||||||
Die gewichtete durchschnittliche Dauer der leistungsorientierten Verpflichtung beträgt 12.3 Jahre (Vorjahr: 12.3 Jahre).
Für das Berichtsjahr 2026 erwartet der Konzern Arbeitgeberbeiträge im Umfang von CHF 46 Mio. für den Vorsorgeplan in der Schweiz und CHF 12 Mio. für alle anderen Vorsorgepläne zu entrichten.
Zusammensetzung des Planvermögens
| In Mio. CHF | 2025 | 2024 | ||
|---|---|---|---|---|
| Eigenkapitalinstrumente | 825 | 794 | ||
| Schuldinstrumente | 560 | 559 | ||
| Liegenschaften | 793 | 775 | ||
| Private-Equity-Instrumente | 242 | 236 | ||
| Flüssige Mittel | 58 | 109 | ||
| Übrige Vermögenswerte | 224 | 210 | ||
| Total | 2 702 | 2 683 |
Die Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten, Schuldinstrumenten und flüssigen Mitteln basiert auf notierten Preisen in aktiven Märkten. Andere Vermögenswerte haben in der Regel keine auf aktiven Märkten notierten Preise. Die Kategorie Übrige Vermögenswerte umfasst Rohstoffe und Versicherungsverbriefungen.
Mittelabflüsse aus Rentenzahlungen und anderen Verpflichtungen lassen sich zuverlässig vorhersagen. Beiträge an fondsfinanzierte Vorsorgepläne werden regelmässig geleistet. Die Anlagestrategien sind so gestaltet, dass die Vorsorgeeinrichtungen jederzeit über ausreichende Liquidität verfügen. Der Konzern nutzt keine Vermögenswerte der Vorsorgeeinrichtungen.
Wesentliche versicherungsmathematische Annahmen
Der Barwert der leistungsorientierten Vorsorgeverpflichtungen wird jährlich von unabhängigen Aktuaren mittels der Projected-Unit-Credit-Methode bestimmt.
Als wesentliche Annahmen wurden für den Vorsorgeplan in der Schweiz der Diskontsatz, die zukünftige Lohnentwicklung und die Lebenserwartung identifiziert. Für den Vorsorgeplan in den USA werden nur der Diskontsatz und die Lebenserwartung als wesentliche Annahmen betrachtet, da der Vorsorgeplan eingefroren ist und keine weiteren Vorsorgeleistungen an aktive Planteilnehmende gewährt werden.
Die wesentlichen versicherungsmathematischen Annahmen sind:
| 2025 | 2024 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Schweiz | USA | Schweiz | USA | |||||
| Diskontsatz in % | 1,3 | 5,2 | 1,0 | 5,5 | ||||
| Lohnentwicklung in % | 1,2 | 1,2 | ||||||
| Lebenserwartung 65-jähriger Mann | 22 | 21 | 22 | 21 | ||||
| Lebenserwartung 65-jährige Frau | 24 | 23 | 24 | 23 | ||||
Die Annahmen zur Lebenserwartung basieren für die Schweiz auf den Sterbetafeln BVG 2020 CMI 1,25% (Vorjahr: BVG 2020 CMI 1,25%) und für die USA auf den Sterbetafeln PRI-2012 FG + MP2021 (Vorjahr: PRI-2012 FG + MP2021).
Änderungen versicherungsmathematischer Annahmen hätten folgende Auswirkungen auf die Vorsorgeverpflichtung:
| 2025 | 2024 | |||
|---|---|---|---|---|
| Diskontsatz | ||||
| Erhöhung um 0,25% | –3,1% | –3,0% | ||
| Verringerung um 0,25% | 3,1% | 3,0% | ||
| Lohnentwicklung | ||||
| Erhöhung um 1,00% | 1,3% | 1,4% | ||
| Verringerung um 1,00% | –1,3% | –1,4% | ||
| Lebenserwartung | ||||
| Erhöhung um 1 Jahr | 2,8% | 2,9% | ||
| Verringerung um 1 Jahr | –2,8% | –2,9% | ||
Die Sensitivitätsanalyse beruht auf realistisch möglichen Änderungen per 31. Dezember 2025. Jede Änderung einer wesentlichen versicherungsmathematischen Annahme wurde dabei separat analysiert. Wechselwirkungen wurden nicht berücksichtigt.
6.3 Aktienbasierte Vergütung
Aktienbasierte Vergütungen werden zum Fair Value am Gewährungszeitpunkt bewertet. Der entsprechende Personalaufwand wird über den Erdienungszeitraum erfasst, wobei das Eigenkapital entsprechend der Anzahl der voraussichtlich zu gewährenden Anzahl Aktien zuzüglich allfälliger nachträglicher Anpassungen erhöht wird.
Aktienbasierte Vergütungen werden mittels eigener Aktien abgegolten. Es werden keine zusätzlichen Namenaktien oder Partizipationsscheine emittiert.
Der Konzern führt folgende aktienbasierte Vergütungspläne:
| Plan | Jahr der Implementierung | Verwendete Instrumente | Begünstigte | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Performance Share Plan (PSP) | 2013 | Namenaktien oder Partizipationsscheine | Mitglieder des Aufsichts-und Strategieausschusses | |||
| Bonus Share Plan (BSP) | 2013 | Namenaktien oder Partizipationsscheine | Führungskräfte des Konzerns (rund 500 Mitarbeitende) | |||
| Deferred Share Plan (DSP) | 2015, 2023 | Performance Share Units (PSU) | Konzernleitung | |||
| Long-term Incentive Plan (LTI) | 2023 | Performance Share Units (PSU) | Ausgewählte Führungskräfte (rund 170 Mitarbeitende) |
Performance und Bonus Share Plans (PSP und BSP)
Der Verwaltungsrat bestimmt die konkrete Ausgestaltung sowie die Begünstigten der Pläne, einschliesslich der vorläufig gewährten Anzahl Aktien und der geltenden Erfüllungsbedingungen. Die Erfüllungsbedingungen sind dienstbezogen, und die festgelegten Ziele basieren ausschliesslich auf nicht marktbezogenen Bedingungen. Die zugeteilten Aktien gehen nach Erfüllung der Erfüllungsbedingungen in das Eigentum der Begünstigten über und umfassen sämtliche damit verbundenen Rechte. Die Aktien unterliegen nach ihrer Gewährung einer dreijährigen Sperrfrist, während derer die Begünstigten nicht über sie verfügen können.
Im Berichtsjahr wurde im Rahmen der Pläne eine vorläufige Anzahl von 62 018 Aktien gewährt. Die Zuteilung erfolgte zum Fair Value am Tag der Gewährung von CHF 249 pro Aktie. Die definitive Anzahl Aktien wird im April 2026 zugeteilt, abhängig vom Erreichen der Bonusziele.
Im April 2025 erfolgte eine Anpassung des Personalaufwands anhand der für das Vorjahr definitiv gewährten Anzahl Aktien. Die Anpassung erfolgte auf Basis der zugeteilten 60 885 Aktien zum Fair Value am Tag der Gewährung von CHF 212 pro Aktie.
Deferred Share Plan (DSP) 2015/2023 und Long-term Incentive Plan (LTI)
Der Verwaltungsrat gewährt den Begünstigten anhand des vereinbarten Zielbetrags Anwartschaftsrechte, sogenannte Performance Share Units (PSU). Jede PSU gibt dem Begünstigten das Recht auf eine noch zu bestimmende Anzahl Aktien. Zu Beginn des Berichtsjahres wird eine Kombination von Wachstums-, Profitabilitäts- und ESG-Zielen für die nächsten drei Berichtsjahre festgelegt. Die gesetzten Ziele basieren ausschliesslich auf nicht marktbezogenen Bedingungen. Die Zielerreichung wird nach dem dreijährigen Erdienungszeitraum beurteilt. Basierend darauf werden die PSU mit einem Umwandlungsfaktor zwischen 0% und 300% in Aktien umgewandelt. Für den DSP beträgt der Maximalwert der umgewandelten Aktien drei Mal den Wert des Zielbetrags. Die umgewandelten Aktien gehen in das Eigentum der Begünstigten über und umfassen sämtliche damit verbundenen Rechte. Im Falle einer qualifizierten Verletzung des Schindler Code of Conduct verfällt das Recht des Begünstigten, die PSU umzuwandeln.
Im Berichtsjahr wurden 19 246 PSUs im Rahmen des DSP und 35 062 PSUs im Rahmen des LTI gewährt (Vorjahr: DSP 21 335 PSUs / LTI 41 300 PSUs). Der Fair Value der zugeteilten PSUs beider Pläne beträgt CHF 223 (Vorjahr: CHF 196), was dem Kurs der Aktie zum Zeitpunkt der Gewährung abzüglich des Barwerts der erwarteten Dividenden über den Erdienungszeitraum entspricht.
6.4 Vergütung Verwaltungsrat und Konzernleitung
| In Mio. CHF | 2025 | 2024 | ||
|---|---|---|---|---|
| Löhne | 23 | 19 | ||
| Beiträge an Vorsorgepläne und Sozialversicherungen | 5 | 4 | ||
| Aktienbasierte Vergütung | 7 | 8 | ||
| Total | 35 | 31 |
Die Tabelle zeigt die den exekutiven Mitgliedern des Verwaltungsrats sowie den Mitgliedern der Konzernleitung gewährte Vergütung. Sie umfasst feste sowie leistungsabhängige variable Vergütungen, einschliesslich Pauschalspesen.
Zudem belaufen sich die an die Mitglieder des Verwaltungsrates der Schindler Holding AG ausbezahlten Honorare und Spesenentschädigungen im Berichtsjahr auf CHF 3 Mio. (Vorjahr: CHF 3 Mio.).